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Angebote für junge Menschen

Digitale Spiele, soziale Netzwerke, Videoportale usw. bieten viele positive Möglichkeiten. Sie helfen z.B. dabei Kontakt zu knüpfen und zu pflegen; sie bringen Spaß und Anregung; sorgen für Entspannung, Austausch und Information.

Manche Menschen verbringen jedoch zu viel Zeit online und bemerken auch negative Auswirkungen. Zum Beispiel schlafen sie schlecht, vernachlässigen die Schule oder verbringen weniger Zeit mit Hobbys oder ihren Freund:innen.

Machst Du dir Gedanken wegen deiner Internet- und Mediennutzung? Release Netzpause unterstützt Dich bei der Klärung deiner Fragen.

Wir haben folgende Angebote für junge Menschen (bis 21 Jahre und mit Wohnort Stuttgart):

Möchtest Du über deine digitale Mediennutzung reden oder sie verändern? Oder machst Du dir Sorgen aufgrund der Mediennutzung einer befreundeten oder verwandten Person? Dann kann ein Beratungsgespräch entlastend und hilfreich sein.


Mögliche Inhalte und Ziele der Beratung:

  • das eigene Mediennutzungsverhalten einschätzen
  • verstehen, was hinter der Mediennutzung steckt (z.B. Bedürfnisse, Gefühle)
  • eigene Stärken betrachten
  • Unterstützung bei Verhaltensveränderungen bekommen
  • auf Rückschläge vorbereiten

 

Die Beratung ist kostenlos, vertraulich (Schweigepflicht) und auf Wunsch anonym. Beratungsgespräche können bei uns persönlich, telefonisch oder als E-Mail-Beratung stattfinden.

 

Möchtest Du gerne einen Beratungstermin vereinbaren? Dann kontaktiere uns einfach telefonisch oder per E-Mail oder komm zu uns in die offene Sprechstunde. Unsere Kontaktdaten findest Du hier.

Falls Du per E-Mail beraten werden möchtest, kannst du die vertrauliche Online-Beratung nutzen.

 

Möchtest Du wissen, wann eine problematische Nutzung von digitalen Medien vorliegt?

Suchst du nach Möglichkeiten, wie du deine Mediennutzung verändern kannst?

Oder schaust du nach Informationen z.B. zu Cybermobbing oder Fake News?

Hier findest du Informationen zu verschiedenen digitalen Themen sowie interessante Seiten zum Weiterlesen.

Nur weil eine Person digitale Spiele spielt/zockt, wird sie nicht automatisch süchtig. Wenn die Person aber so viel spielt und andere Aktivitäten und Lebensbereiche darunter leiden, wird das Spielen/Zocken problematisch. Im schlimmsten Fall entwickelt sich daraus eine Sucht.

Für eine Sucht nach digitalen Spielen gibt es folgende Merkmale:
 

  • Die betroffene Person verliert immer mehr die Kontrolle darüber, wie lange und wie häufig sie spielt, wann sie mit dem Spielen beginnt und aufhört.
     
  • Das Spielen/Zocken wird für die Person immer wichtiger als andere Lebensinhalte und Alltagsaktivitäten (z.B. Hobbys, Hausaufgaben, Freundschaften).
     
  • Die betroffene Person spielt weiter wie bisher oder sogar noch mehr, obwohl sie dadurch negative Auswirkungen hat (z.B. schlechtere Leistungen in der Schule, Schlafprobleme, weniger Kontakt oder Konflikte mit anderen Menschen).
     

Es wird davon ausgegangen, dass sich diese Kriterien auch auf andere digitale Formate übertragen lassen (z.B. soziale Netzwerke, Online-Shopping, Pornografie).

Mehr Infos zum Weiterlesen findest du bspw. hier.

 

Wir haben ein paar Ideen und hoffen, dass die eine oder andere für dich interessant und umsetzbar ist:
 

  • Beobachte dich und deine Medienutzung (wann, wo, wie lange, wozu?) und überlege, in welchen Situationen du mit deiner Mediennutzung (un-)zufrieden bist
     
  • Entscheide für dich, wie du dein Smartphone / deine Konsole / deinen Laptop etc. zukünftig nutzen möchtest (wann, wo, wie lange, wozu?).
     
  • Hol die Unterstützung von anderen Menschen, zum Beispiel:
    • sprich mit ihnen über deinen Wunsch weniger Zeit online zu verbringen,
    • bitte sie darum, immer wieder nach deiner Mediennutzung zu fragen,
    • triff Vereinbarungen mit ihnen für gemeinsame Aktivitäten (z.B. kein Handy beim gemeinsamen Essen oder bei Treffen)
    • gib ihnen deine Geräte zur Aufbewahrung für eine bestimmte Zeit (z.B. abends vor dem Schlafen gehen oder während der Hausaufgaben).
       
  • Finde alternative Aktivitäten zu deiner Mediennutzung und probiere notfalls etwas neues aus. Ein paar Ideen haben wir hier.
     
  • Wenn du alleine nicht so weit kommst, wie du es gerne möchtest: hol dir Unterstützung von anderen Menschen und/oder komm in die Beratung.

 

Wenn es dir nicht gut geht und dich Sorgen, Stress und unangenehme Gefühle plagen, dann hilft es, mit anderen Menschen darüber zu sprechen.

Ansprechpersonen können sehr unterschiedliche Menschen sein, zum Beispiel:

  • Eltern
  • Geschwister
  • andere Familienmitglieder
  • Freund:innen
  • Lehrer:innen
  • Schulsozialarbeiter:innen


Eine Übersicht mit verschiedenen Beratungsangeboten für junge Menschen aus Stuttgart bietet der Krisenauswegweiser.

 

Für Menschen, die 21 Jahre und älter sind, gibt es in Stuttgart folgende Angebote zur problematischen Internet- und Mediennutzung:


Menschen, die nicht aus Stuttgart kommen, können sich an die Suchtberatungsstellen in ihrem Landkreis/in ihrer Stadt wenden. Häufig gibt es dort spezielle Angebote zur problematischen Internet- und Mediennutzung.


Der Fachverband Medienabhängigkeit hat zudem auf seiner Homepage eine Übersichtskarte und Adressliste zu spezialisierten Angeboten in Deutschland. Diese findest du hier.

 

  • Informationen und Tipps zu verschiedenen digitalen Themen: Klicksafe und Kindermedienland BaWü
     
  • Beratungsangebot von jungen Menschen für junge Menschen zu Problemen im digitalen Raum: Juuuport
     
  • Beschreibung und pädagogische Beurteilung von Spielen: Spieleratgeber NRW
     
  • Tipps, Informationen und kreative Ideen rund um Smartphones/Tablets und Apps: Handysektor